Bebauungsplan Karlshuld

In Karlshuld besteht aufgrund der Nähe zu Ingolstadt und dem Großraum München ein erheblicher Siedlungsdruck. Der Bereich "Oberer Kanal" soll vor Überformung geschützt und damit der ortstypische Siedlungscharakter und die bestehende Wohnqualität gesichert werden.

Die Straße "Oberer Kanal" wurde in drei Bebauungspläne aufgeteilt, bei denen die Geltungsbereiche nur Flächen einbeziehen, für die bereits Baurecht besteht (§ 34 BauGB). Die bestandorientierten Festsetzungen der Bebauungspläne regeln im Wesentlichen das Maß der baulichen Nutzung (Mindestbaugrundstücksgröße, Zahl der Wohnungen, GRZ, Höhe der baulichen Anlagen und überbaubare Grundstücksflächen). Ziel der Planung ist die Ermöglichung einer maßvollen Nachverdichtung unter Wahrung der bestehenden Siedlungstruktur sowie der Erhalt vorhandener Grün- und Freiflächen.

Besonderheiten:

  • Überplanung eines einfachen Bebauungsplans und § 34er Gebieten
  • Erhalt der einzigartigen Siedlungsstruktur als Teil des längsten Straßendorfs in Bayern
  • Abgrenzung von Innen- und Außenbereich

Bebauungsplan Karlshuld

"Oberer Kanal"

Leistungsumfang

  • Aufstellung eines Bebauungsplans der Innenetwicklung in drei Teilen
  • Erlass Veränderungssperre
  • Detaillierte Bestandsermittlung des bestehenden Baurechts (§ 34 BauGB)
  • Anwendung des beschleunigten Verfahrens gemäß § 13a BauGB
  • Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 13a BauGB

Projektdetails

Auftraggeber:
Gemeinde Karlshuld,
Hauptstraße 68,
86668 Karlshuld

Größe/Fläche:
insgesamt ca. 14,2 ha
Gesamtlänge ca. 2,6 km

Zeitraum:
seit 07/18

Ansprechpartner:
Thomas Schulz (Bauamtsleiter)

Landkreis:
Neuburg-Schrobenhausen

Regierungsbezirk:
Oberbayern

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